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Jahresthema 2020
LAB 2020 - Prozesshaft und / oder empirisch

Das Jahreskonzept für das Jahr 2020 hat sich aus Überlegungen ergeben die in der Reflexion zum 15-jährigen Bestehen von basement entstanden sind. Bisher wurde ein österreichischer Künstler oder Künstlerin mit einem oder einer internationalen KünstlerIn zusammengebracht, die sich gemeinsam mit dem jeweiligen Jahresthema künstlerisch auseinandersetzen. Dieses Konzept oder auch diese Konstellation hat sich nicht nur bewährt, sondern besonders in den letzten 3 Jahren spannende und sehr außergewöhnliche Ausstellungen hervorgebracht.
Auch dieses Konzept werden wir in 2020 beibehalten, doch ein Schwerpunkt auf wird auf eine künstlerische Schaffensweise gelegt: Basement: der Raum ist die Basis for prozesshaftes Arbeiten. Basement: sieht sich aber auch als Labor, Raum der Entwicklung oder Forschung durch Künstlergruppierungen, oder als Reflektionszone für internationale KuratorInnen die ihre Konzepte im Raum verwirklichen.
Mit Empirie (altgriechisch) wird eine wissenschaftliche Methode beschrieben, die auf Erfahrung und systematisch gewonnenen Daten beruht.
Das Ziel bei einer empirischen Arbeit ist es, durch eigene Forschung Hypothesen zu bestätigen oder zu widerlegen. Diese Hypothesen können von einem selbst oder anderen aufgestellt werden. Es gibt zwei Arten empirischer Forschung:

1 Deskriptiv (beschreibt in erster Linie reale Phänomene)
2 Theoretisch (fokussiert die Arbeit auf die ausgewählten Hypothesen)

Bei einer empirischen Arbeit ist vor allem die Nachvollziehbarkeit wichtig. Man soll einen Zusammenhang zwischen dem theoretischen Hintergrundwissen und dem praktischen Teil erkennen können. Schritte sollten erkennbar sein, Zwischenfazite helfen um den Überblick über die Daten zu behalten. Künstlerische Forschung bezeichnet eine spezifische Kunstpraxis... bei der die KünstlerInnen als Forschende agieren und ihre Resultate in Form von Kunstprojekten darstellen. Dabei gehen sie von einer konkreten Fragestellung aus und verfolgen einen eigenen erkenntnistheoretischen und methodischen Ansatz, mit dem sie sich sowohl von der wissenschaftlichen Forschung als auch von der allgemeinen Kunst unterscheiden. Corinna Caduff und Tan Wächli, Züricher Jahrbuch der Künste, 2010. Im basement wird die konkrete Fragestellung durch das Jahresthema gegeben, aber auch durch die Auswahl der KünstlerInnen. Das rein wissenschaftliche Arbeiten wird integriert sein oder aber ausgegliedert aus der Zeit oder des Raumes. Deskriptives oder prozesshaftes Arbeiten erfordert auch vom Kurator(in) und Künstlerinnen eine andere Zugehensweise zum Raum und der Präsentation ihrer Arbeiten. Der interessante und herausfordernde Aspekt dieses Jahresthemas ist nicht per se künstlerische Forschung zu betreiben, sondern die Schaffung von Kollaborationen zwischen Prozess und Wissenschaft, der kollaborative Ansatz zwischen KünstlerInnen / KuratorInnen und ihr Streben nach einer räumlichen und konzeptionellen Nutzung des Raumes während eines selbst gesteuerten Zeitrahmens. Daher sind neben 3-4 sogenannten Zweier Kombinationen, dieses Mal 3 unterschiedliche Länder mit jeweiligen Kuratoren eingeladen. Die KuratorInnen übernehmen in diesem Fall die Position der Vermittlung zwischen KünstlerInnen als auch basement. Dieser Aspekt wird in 2020 verstärkt hervorgehoben durch zusätzliche Veranstaltungen wie Gespräche und Foren. Diese werden noch festgelegt und durch die eingeladenen KuratorInnen initiiert. Es gibt eine Kooperation mit Griechenland und Stratis Pantazis (Athen) als Kurator, Minna Kangasmaa (Oulu) als Kuratorin für Finnland und Katharina Wendler (Berlin) für Deutschland.

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Pressetext zum Jahresthema >>

 

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basement wien - preisgekrönt!
Basement hat im Jahre 2005 / 2007 / 2012 / 2014 den Galerienpreis der Stadt Wien DAS ENGAGIERTE AUGE gewonnen.

 

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